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Roland Schönfeld
Bei Rotary seien die letzten beiden Präsidenten aus Thailand und Afrika - das habe Rotary der katholischen Kirche voraus. Das sagte PDG Roland Schönfeld, der in Kusel den Präsidenten R.I., Jonathan Majiyagbe vertrat. Der Vorteil Rotarys sei, dass jährlich der Präsident wechsele - und doch oft bleibende Spuren hinterlasse.
In seiner Ansprache ging Schönfeld auf die Kernpunkte aus Majiyagbes Programm ein. In seiner Heimat habe Majiyagbe die Bedeutung der Familie als lebensnotwendiger Zusammenhalt erfahren. Sein Gedanke der rotarischen Familie habe auch in Evanston bleibenden Eindruck hinterlassen. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Bekämpfung der Armut. Armut sei ein Verstoß gegen die Menschenrechte, zitierte Schönfeld Nelson Mandela. Dritter Schwerpunkt in Majiyagbes Programm ist das Wachstum der Weltbevölkerung. Ganz bewusst habe der Präsident R.I. seine erste Konferenz diesem Thema gewidmet. Schönfeld lobte das herausragende Engagement des Distrikts 1860 in den Population-Projekten in Nigeria und jetzt in Nepal.
(Angaben in T€ = Tausend Euro)
Der Abschluss von Dieter Münch aus dem Governorjahr von Bernhard Scharf wurde vom Wirtschaftsprüfungsbüro Böhmer in Ludwigshafen geprüft und für in Ordnung befunden. Die Einnahmen beliefen sich auf 108 T€ , davon waren 5 T€ durchlaufende Spenden für TRF. Die Ausgaben betrugen 120 T€, davon entfielen 32 T€ auf die Organisation (27%) und 88 T€ auf Ausgaben für das Gemeinwohl (73%).
Der Kostenersatz für Funktionsträger war auf 21 T€ budgetiert, von denen 13 T€ verwendet wurden. Der Internationale Dienst schlug mit 2,6 T€ (besonders für den Jugenddienst) zu Buche; Stipendien kosteten 49 T€, davon wurden 15 T€ für das International Youth Camp ausgegeben. Als außerordentliche Position stand das Nepal-Projekt mit 26,8 T€ im Haushalt.
Das Vermögen des Distrikts zum Jahresende betrug ca. 80 T€; etwa ein halber Jahresbeitrag ist als Reserve vorzuhalten. Dies entspricht 50 T€.
Für 2003 - 2004 gab Schatzmeister Stephan Reiter einen sehr positiven Ausblick. Governor Drum habe so sparsam gewirtschaftet, dass für sein Jahr trotz Sonderausgaben (Nepal) mit einem Überschuss gerechnet wird. Als Abschlussprüfer wurde das Wirtschaftsprüfungsbüro Böhmer wiedergewählt.
Group Study Exchange (GSE) Drei Teammitglieder unter Leitung von Helmut Groh (St. Ingbert) besuchten den Distrikt 1720 (Loire und Umgebung) in Frankreich.
Im Bild: Ceylan Nowbary, Ärztin, Darmstadt und Ralf Kuhn, Informatiker, Saarbrücken und Metz. Verhindert: Marie-Cathereine Peressini, Ingenieurin, Speyer
Leider kam ein Gegenbesuch nicht zustande.



34 Exchangees aus 13 Nationen waren in diesem Jahr in unserem Distrikt.
Hermann Scherr hat inzwischen Unterstützung durch Rainer Guth (St. Goarshausen - Loreley) und Jürgen Lingnau (Mainz).
In seinem humorvollen Jahresbericht dankte Governor Drum allen die ihm geholfen haben: seinem Club Kusel, dem Distriktbeirat und seinen Vorgängern, an deren Brust er "Weisheit saugen" durften. Zum Amt eines Governors gehören Eigenschaften aus dem Tierreich: die Haut eines Nilpferds, das Gedächtnis eines Elefanten, der Humor einer Krähe, die Sturheit eines Esels und die Mut eines Löwen.

Drei Neugründungen verzeichnete der Distrikt. Nunmehr 14 Clubs hätten weibliche Mitglieder. Drei Auslandsstipendien wurden vergeben. Mit 18 T€ hat sich der Distrikt in einem Projekt in Nepal engagiert. Das Herz Rotarys aber sind die Clubs. Über eine Million Euro haben sie für Gemeindienstprojekte aufgebracht.
Für die Rotary Foundation warb Drum besonders. Sie sei das Herz Rotarys. Das Spendenziel liegt bei 75 € pro Rotarier. 190 T€ wurden insgesamt erreicht.
Zum Abschluss seines Berichts zeichnete Gov. Drum verdiente Freunde aus (siehe unten).
"Liebe rotarische Familie" - diese Anrede zeigt auch das Anliegen des neuen Governors. Rotary als Familie zu begreifen, macht den Umgang untereinander leichter. Wie in einer Familie gibt es nicht nur das Schöne, Angenehme, sondern auch Krisen durchzustehen.

Rotary International will Schöttler auch in unserem ländlich geprägten Distrikt verankern. So z.B. fand die Distriktversammlung bewusst in der kleinen Stadthalle von Alzey statt - und war ein voller Erfolg. Die Distriktkonferenz 2005 wird am 10./11. Juni 2005 in der Stadthalle Landstuhl stattfinden.
"Was ist der Unterschied zwischen einem Governor und einem normalen Rotarier? Keiner - nur der Governor weiß das nicht." In diesem Sinne will Schöttler in erster Linie als ganz normaler rotarischer Freund auftreten, der eine besondere Rolle übernommen hat.
Die Medien sieht Schöttler als wichtige Träger für die Öffentlichkeitsarbeit der Clubs. Daher bittet er die Clubs, DICO Norbert Schreiner und Berichterstatter Alfred Schön umfangreich mit Informationen zu versorgen und eine eigene Website zu erstellen, wo noch nicht vorhanden. Großen Wert legt der neue Governor auf die Zusammenarbeit mit Inner Wheel und Rotaract. In Sachen Foundation steht der Distrikt mit Jürgen Drebes und Gerd Gross als Experten hervorragend da.
"Celebrate Rotary" - unter diesem Motto stehen Jubiläumsfeiern in unterschiedlichen Regionen des Distrikts. Deutschlandweit sollen unter dem Motto "100 Jahre Rotary - 100.000 Stammzellen" die nötige Anzahl von Blutspenden und Finanzmitteln aufgebracht werden.
Mit der Übergabe der Pastgovernor-Nadel an Richard Drum und der "Governor Elect"-Nadel an Klaus-Dieter Heinrich und einigen humorvollen Weisheiten aus der "Pälzisch Weltgeschicht" schloss Horst Schöttler die Distriktkonferenz.

gingen an
(PHF = Paul Harris Fellow)


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