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Roland Schönfeld
und Richard Drum
Nach einer Einführung in die Region durch Landrat Hirschberger begrüßte Gov. Drum Roland Schönfeld (Regensburg), den Vorsitzenden des Deutschen Governorrates, als Vertreter des Pr&au24.06.2004sjährige Vertreter des Weltpräsidenten Deutsch als Muttersprache hat - was lange nicht mehr der Fall war. Dann kam er zu den Berichten der Beiräte.
Internet: DICO Norbert Schreiner berichtet, dass 65% der Clubs mit eigenen Websites im Internet vertreten sind. Ein 2001 veranstalteter Workshop leistete Anschubhilfe. Für 2004 ist ein Workshop für Amtsträger geplant, der besonders Sekretären das vermitteln soll, wozu auf der Distriktversammlung die Zeit nicht reicht.

GSE: Albrecht Eckell bedauerte, dass 2004 kein Team in den D. 1860 kam. Der Distrikt schafft es durch ein Punktesystem, die Clubs möglichst gleichzeitig zu belasten. 2005 wird ein Austausch mit USA stattfinden.
Ausbreitung: PDG Artur Völker ist "hauptsächlich damit beschäftigt, zu moderieren, wo Clubs wegen der Frauenfrage auseinanderbrechen". Nach einem halben Jahr sei man aber fast immer wieder ein Herz und eine Seele, und die alten Clubs wollen mit den neuen gut zusammenarbeiten. Auf diese Weise erschließt Rotary neue Gebiete. Inzwischen gibt es im Distrikt 14 Clubs mit Frauen.
Rotary Magazin: Hansjörg Tinti schreibt sehr viel - nicht nur über den Distrikt - im Rotary Magazin. Die Aktivitäten der Clubs sind sehr unterschiedlich - manch einer gibt wenig preis, andere überreichen Schecks, wieder andere engagieren sich in Hands-On Aktionen. Hier einen gerechten Ausgleich zu schaffen, sah der nunmehr scheidende Tinti immer als reizvolle Herausforderung an.

Council of Legislation (Robert Zinser): Die Länderausschüsse sollen stärker betont werden, und das Honorar für die Präsidenten R.I. wurde gegen den Widerstand des Zentralvorstandes gestrichen - bezahlt wird nur noch der Generalsekretär. Etwas stärker Wert wird demnächst auf humanitäre Projekte gelegt. Der Population-Antrag wurde intensiv diskutiert, aber ein Standing Committee wurde vom Zentralvorstand verhindert. Das Thema Population Development wird R.I. aber weiterhin intensiv beschäftigen.
TRF: Im rotarischen Jahr gingen 191.000 € für die Foundation ein. Dies entspricht ca. 62 € pro Rotarier. Bis zum Distriktziel von 75 € pro Rotarier ist also noch Luft.
Öffentlichkeitsarbeit: Für die Hundertjahrfeier hat AG Rainmar Gnährich viel beachtete Medien erstellt. Viele Clubs haben diesen Ideenfundus aufgegriffen und nutzen ihn für ihre Jubiläums-PR. Zur Zeit sucht Gnährich nach beispielhaften Aktionen aus ganz Deutschland.
Internationaler Dienst (Berhard Scharf): besondere Schwerpunkte in Scharfs Arbeit sind der deutsch-nepalesische Länderausschuss und ein Family Friendship Exchange, bei dem ein Austausch auf der Ebene einzelner Familien erfolgen wird.
Berufsdienst und RYLA: Michael Baumgart hat es geschafft, "den Governor auf drei RYLA-Seminare zu bringen". Alle drei Seminare zu den Themen Population, Management und Ethik sowie Interkulturelle Kommunikation waren gut und international besucht. Unter den vielen Berufsdienst-Initiativen der Clubs ragt die Veranstaltung "Abi - was dann?" der saarländischen Clubs besonders heraus.
Studenten-Projekt-Europa (SPE): Seit vier Jahren organisiert Carlo Muddemann Hospitantenstellen für junge Berufstätige und Studenten aus Osteuropa. Nach dem Start 2001 mit 125 Hospitanten werden inzwischen ca. 25 SPE-ler jährlich vermittelt. Diese Initiative war neu für Roland Schönfelder, und so forderte er den Distrikt dazu auf, darüber im Rotary-Magazin zu berichten.
Gemeindienst: von 447 Projekten mit 1,6 Mio. € Volumen (500 € / Rotarier) konnte Hermann Bohner berichten. Nicht eingerechnet sind dabei die unbaren Arbeitsleistungen der Clubs. Eine Spende über 300.000 € von Aventis für das RFPD-Fistula-Projekt konnte der RC Ludwigshafen-Rheinschanze akquirieren. Für das kommende Jahr rechnet Bohner wegen des Rotary-Jubiläums mit einem höheren Volumen.
Sekretär: seit zwei Tagen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, lässt Dieter Buchholz die Lorbeeren seiner Sekretärin Anja Wendel zukommen, welche die eigentliche Arbeit erledigte. Frau Wendel wurde dankenswerter Weise von Buchholz für Rotary freigestellt - so konnte ihr Chef sich als Aufsichtsratsmitglied des 1. FC Kaiserslautern verstärkt um die Sanierung des Vereins kümmern.
RFPD: ein Bevölkerungsprojekt in Nepal ist der Schwerpunkt von Hanns-Martin Scheuch. Insgesamt 135.000 US$ Projektvolumen wurden zur Hälfte durch Matching Grants gefördert. Damit sollen besonders Auxiliary Midwife Nurses und Microcredit Programme in ländlichen Gebieten gefördert werden.


Youth Exchange: Hunderte Austauschschüler hat Hermann Scherr im Laufe der letzten dreizehn Jahre in alle Welt geschickt und aus aller Welt empfangen. Derzeit sind jährlich ca. 35 wechselseitige Austausche organisiert. Während anfangs 90 % in englische Länder gingen, beträgt deren Anteil heute nur noch 46 %. Lateinamerikanische Länder haben 33 %, asiatische Länder 21 % Anteil. Orientation Seminare helfen den Exchangees, sich in der Fremde zurechtzufinden.
Hermann Scherr ist vom Distriktbeirat als Governor für 2006 / 2007 vorgeschlagen. Rainer Guth (St. Goarshausen) und Jürgen Lingnau (Mainz) führen teilweise jetzt schon den Jugendaustausch fort.
Rotaract: ebenfalls seit sehr vielen Jahren betreut Rainer Kettenring die Rotaract-Clubs im Distrikt. Rotaract- und Interact-Clubs sind vorbildlich im Distrikt integriert. Bei allen Rotary-Veranstaltungen sind Rotaracter dabei und werden seit langem von den Governors unterstützt. Weniger bekannt, aber nicht minder interessant sind die jährlichen internationalen Jugendcamps. Sie werden von einzelnen Clubs betreut und bringen Jugendliche aus ganz Europa zusammen.
Finanzen: Dass der Governor "spartanisch" mit dem Geld umging, konnte Schatzmeister Stephan Reiter am Beispiel des Zeltes für die Distriktkonferenz belegen. Um das Geld für den Aufbau zu sparen, hatte Richard Drum kurzerhand seinen Club dazu verpflichtet.
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