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Rotary Distrikt 1860

Deutschland
Rotary D.1860

Neues aus dem Distriktbeirat

Dienstbeauftragte tagten in Neuleiningen

Am 1. Oktober 2004 traf sich der Beirat des Distrikts 1860 zu einer ordentlichen Arbeitssitzung in Neuleiningen. Dem Gremium gehören neben Governor, Sekretär und Schatzmeister die Assistant Governors sowie die Beauftragten für die einzelnen Dienste und der Rotaract-Distriktsprecher an. Hier in Kürze die Ergebnisse.

Mitteilungen

Dienste

Foundation: 2004 steht der D.1860 mit seiner Jahresleistung erstmals an der Spitze in Deutschland. - Neu in der Foundation sind District Simplified Grants. Damit kann der Distrikt in einem vereinfachten Verfahren jedem Club bis zu 1000 US$ für Projekte aus Foundation-Mitteln zukommen lassen. Anträge sind bis 31.03.2005 an Jürgen Drebes (RC Saarbrücken - Schloss) zu stellen. Formulare und Beratung gibt's ebenfalls dort.

Group Study Exchange (GSE): unser GSE-Team reist vom 11.05. bis 08.06.2005 in die USA. Das GSE-Team aus USA (Connecticut) wird vom 17.05. bis 13.06.2005 in Deutschland erwartet. Kandidaten können noch bis 31.10.2004 vorgeschlagen werden.

Stipendiaten: acht Kandidaten sind vorgeschlagen, nur drei davon können ein Stipendium erhalten. Die Auswahl erfolgt am 11.10.2004 in Mainz.

Jugendaustausch: in diesem Jahr gibt es 36 Inbounds. Davon kommen 12 aus USA / Kanada, 12 aus Lateinamerika, 7 aus Asien. Von den 39 Outbounds gehen 13 nach USA / Kanada, 13 nach Lateinamerika und 8 nach Asien. Zur Betreuung der zahlreichen Exchangees hat sich inzwischen ein Team gebildet, das aus Rainer Guth (RC St. Goarshausen - Loreley, Inbounds), Jürgen Lingnau (RC Mainz, Touren und Events) und Holger Heinritz (RC Alzey, Short Term Exchange) besteht. Hermann Scherr (RC Schwetzingen - Walldorf) betreut als Chairman weiterhin die Outbounds.
Viele Clubs sponsorn mindestens zwei Austauschschüler, was die Suche nach Gasteltern erheblich vereinfacht.

Rotaract: die Zahl der Clubs ist leider von 14 auf 9 geschrumpft - nicht zuletzt wegen fehlender Betreuung durch die Rotary-Patenclubs. Im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt müsste es im D.1860 14 Rotaract-Clubs geben. Positiv zu werten ist die Einbindung des RAC-Sprechers in den Distriktbeirat.
Das RAC-Projekt in Alexandria macht gute Fortschritte. 10 000 US$ sind bereits abgewickelt, weitere 20 000 US$ werden derzeit ausgezahlt. Insgesamt wurden 143 so genannte "cases" mit Kleinstkrediten (Microcredits) unterstützt, davon laufen derzeit noch 78. An die Kredite gekoppelt ist ein Ausbildungsprogramm.

Studenten-Projekt Europa: im Governorbrief Oktober 2004 werden die Clubs erneut zur Beteiligung aufgerufen. Das erfolgreiche Projekt geht nun in sein fünftes Jahr. Zum 01.07.2005 sucht Organisator Carlo Muddemann einen Nachfolger.

Berufsdienst / RYLA: "Abi - was dann ?!" in Saarbrücken war ein voller Erfolg und wird von der Landesregierung unterstützt (s. gesonderten Bericht).
In 2003-04 fanden drei RYLA-Seminare statt. Themen waren: Aspekte interkultureller Kommunikation, Population and Development und Management und Ethik. Für 2004-05 sind zwei Seminare geplant.

Medien / Internet: eine Liste mit Ansprechpartnern bei Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen hält AP Rainmar Gnährich (RC St. Ingbert) bereit. DICO Norbert Schreiner (RC St. Goarshausen - Loreley) berichtet von konstant steigenden Zugriffszahlen auf der Website (ca. 7000 Zugriffe / Monat). Die meisten Besucher kommen über Google oder den Rotary-Verlag. Ebenso wie der DICO beklagt Distriktberichterstatter Alfred Schön (RC Merzig - Saarlouis) die mangelnde Versorgung mit Material durch die Clubs. Bei der Auswertung der Protokolle sei dagegen Klaus Kothe (RC Kaiserslautern - Kurpfalz) eine große Hilfe.

RFPD

In Nepal führt der Distrikt zusammen mit RFPD zwei Projekte durch. Ein erstes Projekt zur Aufklärung und AIDS-Prävention unter Jugendlichen in Höhe von 47 000 US$ läuft bereits. Ein weiteres Projekt über 85 000 US$ für Familienplanung, Microcredits und der Ausbildung von Auxiliary Nurse Midwives wurde am 06.05.2004 genehmigt. Leider hat die Foundation den Transfer von Geldern nach Indien und Nepal wegen mangelnder Projektabwicklung zwischenzeitlich gesperrt. Die anfängliche Finanzierung erfolgt daher mit Geldern der RFPD. Die politischen Unruhen in Nepal richten sich nach dortigen Quellen nicht gegen NGOs wie Rotary, sondern ausschließlich gegen die Regierung und das herrschende System.

 

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