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Mit einer großen Konferenz in Abuja / Nigeria
hat der neue Präsident von Rotary International, Jonathan Majiyagbe, gleich zu Beginn seiner
Amtszeit das Bevölkerungswachstum zum Schwerpunktthema erklärt. Unter dem Titel
Population Concerns informierten sich 1500 Teilnehmer in der Hauptstadt des
bevölkerungsreichsten afrikanischen Landes über medizinische, wirtschaftliche und soziale
Aspekte des Themas. In den Vorträgen u.a. der stellvertretenden Exekutivdirektorin des United
Nations Population Funds (UNFPA), Imelda J.M.
Henkin, wurde übereinstimmend die Schlüsselrolle der Familienplanung für die Hebung
der Gesundheitsvorsorge, insbesondere die Eindämmung von Aids, und die Überwindung der
Armut in Entwicklungsländern betont. Die Konferenz begann mit einem Empfang der Organisatoren
beim Staatspräsidenten von Nigeria, Olusegun Obasanjo (Foto rechts), der das Engagement der
Rotarier weltweit für Familienplanung und nachhaltige Entwicklung als vorbildlich hervorhob.
Mit der Rotarian Initiative for Population & Development (RIFPD) wurde innerhalb von Rotary International eine
Organisation geschaffen, die nach einem erfolgreichen Pilotprojekt in verschiedenen
Entwicklungsländern Bevölkerungsprojekte fördert. Diese Initiative mit 66
Ländergruppen setzt auf verantwortete Elternschaft, indem sie allen, die darum nachsuchen,
Informationen zur Empfängnisverhütung zugänglich macht. Insbesondere Frauen sollen
in die Lage versetzt werden, selbständig zu entscheiden, wann und in welchen Abständen
sie Kinder bekommen wollen. Bei dem 1995-2000 durchgeführten Pilotprojekt im ländlichen
Norden Nigerias gelang es, die Rate der Frauen, die Empfängnisverhütung vornehmen, von
drei auf fast 30 Prozent zu steigern. Strikte Freiwilligkeit und die enge Abstimmung mit den
traditionell einflussreichen religiösen Führern sowie die Verbesserung der medizinischen
Ausstattung von Krankenstationen und Kliniken machten diesen Erfolg auch in konservativ
moslemischen Regionen möglich.
Bitte beachten Sie: RIFPD ist strikt gegen Abtreibung als Mittel zur Geburtenkontrolle. RIFPD will vielmehr eine "verantwortete Elternschaft" fördern, die Eltern ermöglicht, jedem ihrer Kinder eine angemessene Erziehung zukommen zu lassen.
Prof. Dr. Robert Zinser, Vorsitzender der Rotarian Initiative for Population &
Development (RIFPD)
Tel. +49-621-6828.82, Fax +49-621-6828.72
www.rifpd.de
e-mail: robert.zinser@t-online.de
Dr. Rudolf Hilker, Beauftragter des Deutschen Governorrates für
Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49-30-318031.82, Fax +49-30-318031.83
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