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Rotary D.1860

So bringen Sie Ihren Club ins Web

Konzept - Inhalte - Seiten erstellen - Bilder bearbeiten
Server auswählen - Dateien auf den Server laden
Links einrichten lassen - Geschützte Bereiche - Hilfe finden

- Eine kurze Anleitung vom DICO -

1. Konzept

Der Web-Auftritt eines Clubs soll eine runde Sache sein - er hat die gleiche Funktion wie eine Informationsbroschüre. Ein einheitliches Layout und eine einheitliche, einfache Navigation bilden den Rahmen für die Inhalte. Eine sehr einfache Vorlage finden Sie im Downloadbereich als ZIP-Datei. (Falls Sie keinen Entpacker haben, laden Sie ihn bitte bei www.winzip.com herunter.)

2. Inhalte

Unter http://www.rotary1860.org/general/govhints.htm finden Sie die Empfehlungen des Deutschen Governorrates zur Nutzung von Email und Internet.
Die "Positivliste der Mindestinhalte" unter "Homepage der Clubs" lege ich Ihnen sehr ans Herz. Das sind Basisdaten, die jeder Besucher - meistens rotarische Freunde - wissen möchte. Erfahrungsgemäß finden Informationen über

die größte Aufmerksamkeit.
Dem Datenschutz wird Genüge getan, wenn nur ausdrücklich genehmigte Mitgliedsdaten publiziert werden. Gefragt sind Name und Berufsklasse, vielleicht auch ein Foto und die Email, aber nicht die Adresse.

3. Seiten erstellen

Dazu braucht es in der Regel zwei Werkzeuge: einen HTML-Editor zum Erstellen der Seiten und eine Software zur Bildbearbeitung.
Gängige und kostenlose Editoren sind

Daneben gibt es natürlich jede Menge anderer Editoren. Hier sei auf die Testberichte der einschlägigen Fachzeitschriften verwiesen.
Dringend abzuraten ist von Versuchen, aus MS-Office Produkten (Word, Excel etc.) Dateien im HTML-Format zu speichern. Hier entstehen Dateien, die 80% überflüssige Information enthalten und zu unnötig langen Ladezeiten führen.

4. Bilder bearbeiten

Als Bildbearbeitung empfehle ich Irfanview (www.irfanview.com). Das für den privaten Gebrauch kostenlose Programm reicht für alle gängigen Anforderungen vollkommen aus und hat einige nützliche Zusatzfunktionen. Wer's gerne etwas teurer möchte, sei auf die Testberichte der einschlägigen Fachzeitschriften verwiesen.

5. Server auswählen

In Deutschland bestimmen drei große Provider das Bild: Strato, 1&1 und T-Online.
Strato und 1&1 bieten eigene Domains (wie "www.rotary-clubname.org"), kosten aber monatliche Gebühren. T-Online bietet seinen Mitgliedern 10 MB Webspace (Speicherplatz auf dem Server) ohne Zusatzkosten. Ähnlichen Service bieten auch andere Provider wie AOL oder Lokalzeitungen.
Sinnvoll für den Beginn ist eine Kombination: Domain z.B. von Strato oder 1&1, Webspace vom Stamm-Provider. Erweiterungen sind jederzeit problemlos möglich.
Dringend abzuraten ist davon, durch Teilnahme an "Banner Communities" Geld sparen zu wollen. Unerwünschte und nervige Werbe-Einblendungen wären die Folge.

6. Dateien auf den Server laden

Ein ftp-Programm ist der schnellste und einfachste Weg, Dateien auf den Server zu laden. FTP steht für File Transfer Protocol. Derartige Programme gibt es zu Hauf.
An dieser Stelle seien WS_FTP Pro und WS_FTP LE  von IPSwitch erwähnt, die weit verbreitet sind. Die LE-Version ist für private Nutzung kostenlos. Die Pro-Version bietet vor allem eine Synchronisationsfunktion, welche Dateien auf dem Server mit Dateien auf dem Quell-Rechner abgleicht.
Notfalls tun's auch die Bordmittel wie das Kommandozeilen-FTP oder der Windows Web Publishing Assistent. Aber nur im Notfall und nur für Fachleute!
Technische Daten (Server Name, Port, UserID, Passwort) gibt's beim Provider.

7. Links einrichten lassen

Eine Club Site soll (oder muss ?) über Rotary Deutschland und / oder den Distrikt erreichbar sein. Daher sorgt ein guter Webmaster dafür, dass ein Link auf seinen Club eingerichtet wird.
Bei www.rotary.de kostet das Geld (einmalig ca. 45 €), bei www.rotary1860.org nur eine Email an den DICO.

8. Geschützte Bereiche

Um sie vor neugierigen Augen zu schützen, liegen Protokolle etc. in einem eigenen Unterverzeichnis auf dem Server. Dieses Verzeichnis wird mittels Passwort geschützt. Der Webmaster legt dazu die Dateien .htaccess und .htpasswd auf dem Server ab. Die Dateien beinhalten Berechtigungen und (in verschlüsselter Form) Passwörter.
Unter http://selfhtml.teamone.de/diverses/htaccess.htm#verzeichnisschutz und unter http://selfaktuell.teamone.de/artikel/server/htaccess-faq finden Sie weitere Informationen dazu.

Aber ACHTUNG: Passwörter sind nur eine Abschreckung für Unbedarfte! Wirklich kritische Daten gehören weder in ein normales Protokoll noch ins Internet. Das Problem mit Passwörtern liegt darin, dass sie entweder einfach oder sicher sind. Beides zugleich geht nicht. Einfache, leicht zu merkende Zugangsdaten sind nicht sicher, sichere Zugangsdaten behält sich niemand.

9. Hilfe finden

O.K., der DICO. Der macht das schließlich freiwillig und ehrenamtlich und verdient sein Geld nebenbei mit einem ordentlichen Beruf.
Für alle die, welche sich selbst schlau machen wollen, bietet T-Online ausgezeichnete Beschreibungen an.  Wer eine eigene Domain bei Strato oder 1&1 beantragt hat, findet auch dort sehr gute Anleitungen.
Ein Besuch des Internet-Workshops des Distrikts oder der Distriktversammlung bringt den einen oder anderen zusätzlichen Tipp.

 

Und nun: viel Spaß! Wir freuen uns, auch Ihren Club bald im Internet zu finden.

 

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